Werbung und Vermittlung sind auch verboten: Wer für illegale Anbieter wirbt, Links setzt oder Spieler dorthin vermittelt, kann ebenfalls bestraft werden.
Widerrufsbelehrung bei Beauftragung
Die Hoffnung liegt nun auf der GGL, die gerade in Sachsen-Anhalt aufgebaut wird und am 1. Januar 2023 vollumfänglich einsatzfähig sein soll. Ob die ausgeuferten Zustände beim Online-Glücksspiel inklusive Online-Sportwetten und der Werbung dazu in den Griff zu bekommen sind, bleibt abzuwarten. Aktuell klagen fast alle zugelassenen Sportwettanbieter gegen zentrale Spielerschutzvorschriften wie z.B. das monatliche 1.000-€-Einzahlungslimit für Online-Sportwetten.
Weitere Sportwetten-Urteile aus 2024 und 2023
Und das, obwohl die Behörde bereits großzügige „Ausnahmen“ bis zu 30.000 € monatlich gewährt hat. BgSwW-Pressemitteilung: „Pokal-KO für tipico!“ – Keine Wettwerbung auf Amateurplätzen!13. Verbotene Live-Wetten fluten das Netz 22. Januar 2025 - 09:30 Innenminister:innen der Länder fordern, dass illegale Glücksspielangebote ausländischer Anbieter für den deutschen Markt „aufgedeckt, konsequent verfolgt und angemessen bestraft werden“16. ARD-Doku: Spielverderber – wie Wettbetrüger den Fußball manipulieren25.
Entwicklung der Rechtslage um Online-Sportwetten
BGH ruft EuGH in Sportwetten Prozess an25. Sportwetten bei der EM: Das Spiel und die Sucht7. ZDF frontal: Warum Sportwetten kein harmloses Hobby sind – mit Nico Heymer3. Schicke uns deine ausgefüllte Beitrittserklärung und unterstütze unser Team! Die Teilnahme an Online-Glücksspielen boomt, doch viele Angebote im Internet sind in Deutschland nicht lizenziert und damit illegal. Auch Spieler können Ärger bekommen: Wer bewusst bei einem nicht erlaubten Online-Casino oder Wettportal spielt, begeht nach deutschem Recht eine Straftat. Es kann Geldstrafen oder im schlimmsten Fall eine kurze Freiheitsstrafe geben. Strafverfolgung nimmt zu: Früher wurden Spieler selten bestraft, inzwischen gibt es deutlich mehr Ermittlungen.Banken melden verdächtige Überweisungen an Glücksspielanbieter → Ermittlungen starten.Die Behörden sehen illegales Spielen nicht mehr als „Kavaliersdelikt“. Früher wurden Spieler selten bestraft, inzwischen gibt es deutlich bet freiwette mehr Ermittlungen. Banken melden verdächtige Überweisungen an Glücksspielanbieter → Ermittlungen starten.
| Kriterium | Illegaler Anbieter (ohne GGL-Lizenz) | Legal er Anbieter (mit GGL-Lizenz) |
|---|---|---|
| Rechtlicher Status | Strafbar nach § 284 StGB, Verstoß gegen GlüStV | Erlaubnispflichtig und staatlich kontrolliert |
| Spielerschutz | Keine gesetzlichen Vorgaben, häufig mangelhaft | Verpflichtend: Einzahlungslimits, Sperrfunktionen, Selbsttests |
| Steuern | Keine Abführung der Wettsteuer an Deutschland | 5% Wettsteuer auf den Einsatz wird automatisch abgeführt |
| Streitbeilegung | Oft kein Weg, außer Klage im Ausland | Ombudsstelle für Glücksspielstreitigkeiten (Ombudsmann Glücksspiel) |
| Werberegeln | Häufig aggressive, irreführende Werbung | Strikte Werbebeschränkungen (z.B. keine Celeb-Werbung) |
Die Behörden sehen illegales Spielen nicht mehr als „Kavaliersdelikt“. Es gibt aber gute Chancen, ohne Strafe davonzukommen: Viele wussten gar nicht, dass das Online-Casino illegal ist.Ohne nachweisbare Kenntnis („Vorsatz“) ist eine Bestrafung schwer.Oft werden Verfahren bei kleinen Beträgen eingestellt.
Auszeichnungen und Gütesiegel sind meist irreführend
Der Staat geht inzwischen stärker dagegen vor. Aber wer nicht wusste, dass ein Anbieter illegal ist, hat oft gute Chancen, ohne Strafe davonzukommen und manchmal sogar sein Geld zurückzuerhalten. Nur mit deutscher Erlaubnis erlaubt: Online-Glücksspiele sind in Deutschland nur legal, wenn der Anbieter eine deutsche Lizenz hat. Anbieter riskieren Strafen: Wer ohne deutsche Lizenz Glücksspiele anbietet, macht sich strafbar. Es drohen hohe Geldstrafen oder sogar Gefängnis. Viele wussten gar nicht, dass das Online-Casino illegal ist. Ohne nachweisbare Kenntnis („Vorsatz“) ist eine Bestrafung schwer. Oft werden Verfahren bei kleinen Beträgen eingestellt.
Gesetzliche Lage: Unerlaubtes Glücksspiel
Wer solche unerlaubten Wettanbieter nutzt oder dafür vermittelt, begibt sich in ein rechtliches Risiko. Dieser Blogbeitrag erläutert verständlich die gesetzliche Lage, zeigt auf, wer sich strafbar machen kann (Anbieter, Vermittler und Spieler) und beschreibt die aktuelle Praxis der Strafverfolgung. Zudem erklären wir, warum es gute Verteidigungschancen gibt – etwa wegen unklarer Gesetzeslage, fehlendem Vorsatz oder Auslandsbezug der Anbieter. Autoren: RA René Scheier & RA István Cocron Schicken Sie René Scheier jetzt eine Nachricht! Spielen oder Werbung für nicht erlaubte Wettanbieter bet sportwetten darts wm kann strafbar sein. Wichtig bei Post von Polizei/Staatsanwaltschaft: Keine Aussagen ohne Anwalt machen.Schweigerecht nutzen.Ein Anwalt kann Akten einsehen und oft eine Einstellung erreichen. Ein Anwalt kann Akten einsehen und oft eine Einstellung erreichen.
| Merkmal | Beschreibung | Beispiel / Indiz | Risiko für Spieler |
|---|---|---|---|
| Fehlende Lizenzangabe | Kein Hinweis auf eine deutsche Glücksspiellizenz (GGL) auf der Website | "Licensed in Curaçao" oder "Licensed by Malta Gaming Authority" | Kein deutscher Spielerschutz, kein Rechtsanspruch auf Gewinnauszahlung |
| Aggressive Werbung | Direkte Ansprache deutscher Kunden trotz fehlender Lizenz | Werbung auf deutschen Sportstreaming-Seiten oder Social Media | Irreführung, gezielte Umgehung des Regulierungsrahmens |
| Kein Altersverifikationsverfahren | Kein verpflichtendes PostIdent oder VideoIdent vor der ersten Einzahlung | Sofortige Kontoeröffnung nur mit E-Mail und Passwort | Minderjährigenschutz nicht gewährleistet |
| Intransparente AGB | Unklare oder versteckte Bonusbedingungen und Auszahlungsregeln | Unerreichbarer oder nicht existenter Kundenservice | Willkürliche Kontosperrungen, Einbehaltung von Einzahlungen |
Geld zurückfordern: In vielen Fällen können verlorene Einsätze von illegalen Anbietern für bis zu zehn Jahre rückwirkend zurückgeholt werden (es gibt spezialisierte Kanzleien dafür). § 284 StGB stellt das unerlaubte Veranstalten eines Glücksspiels unter Strafe. Das heißt: Wer ohne behördliche Erlaubnis (ohne gültige deutsche Lizenz) öffentlich ein Glücksspiel veranstaltet, durchführt oder hierzu Einrichtungen bereitstellt, macht sich strafbar.
Zweifelhafte Milliardenausschüttung
Online-Glücksspiel: Nur in Schleswig-Holstein erlaubt, aber in ganz Deutschland beworben Im Jahr 2011 schlug Schleswig-Holstein als einziges Bundesland einen eigenen Weg ein und erließ ein Gesetz, das das Online-Glücksspiel legalisierte. Online-Glücksspielanbieter konnten Lizenzen für Schleswig-Holstein erwerben, die zunächst sechs Jahre lang galten. Vergeben wurden 26 Lizenzen für Sportwettanbieter und 23 Lizenzen für Online-Casinospiele. Das führte allerdings dazu, dass Sportwettanbieter – so wie viele andere Anbieter von Glücksspielen – nicht nur in Schleswig-Holstein warben, sondern bundesweit. Oder es war ein meist sehr schnell gesprochener Nebensatz zu hören, in dem darauf hingewiesen wurde, dass das Angebot nur für Spieler*innen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein gilt.
Michael Pflaumer
Dennoch waren die Online-Glücksspiele für alle Deutschen ab 18 Jahren leicht zugänglich und in deutscher Sprache verfasst. Kaum eine Person, die nicht im nördlichsten Bundesland wohnte und sich nicht genau mit den rechtlichen Regelungen befasst hatte, konnte auf die Idee kommen, dass sie illegal – oder zumindest in einem rechtlichen Graubereich tippte. Viele Anbieter warben dazu mit vermeintlich EU-weit gültigen Lizenzen aus Malta oder Gibraltar, wo sie häufig ihren Firmensitz hatten und noch haben. Nach der Rückkehr zum GlüStV bleiben bestehende Lizenzen trotzdem gültig Nach der Abwahl der CDU/FDP-Landesregierung kehrte das Land unter der Koalition aus SPD, Grünen und SSW im Jahr 2013 zum gemeinsamen GlüStV zurück – doch die auf mehrere Jahre erteilten Lizenzen für Wettanbieter im Internet bestanden fort, wurden 2019 von der Jamaika-Koalition verlängert und gelten teilweise bis heute. Parallel trat Schleswig-Holstein erneut dem GlüStV bei.
Sportwetten: Geld zurück dank Anwalt
EuGH: Urteil über Sonderweg Schleswig-Holsteins und Online-Glücksspielverbot Im Juni 2014 gab der EuGH bet live wetten darts dem Sonderweg Schleswig-Holsteins quasi recht. Der Sportwettanbieter Digibet hatte gegen das Verbot von Online-Glücksspiel in Deutschland geklagt. Die Frage war dabei, wie es sein kann, dass Online-Sportwetten nur in einem Bundesland erlaubt sind, im Rest des Landes aber nicht. Der EuGH meint dazu: Das zeitweilige Ausscheren des Landes aus dem Glücksspielstaatsvertrag habe die striktere Verbotspolitik der übrigen deutschen Bundesländer nicht infrage gestellt. Der Weg aus dem Chaos: Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Dennoch wurde klar, dass ein zentrales Organ zur Kontrolle hermuss. Die Strafdrohung für Veranstalter ist eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren. Auch das Vermitteln oder Bewerben illegalen Glücksspiels ist erfasst.
| Maßnahme | Durchführende Stelle | Ziel / Wirkung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Zugangssperren (ISP-Blocking) | GGL in Zusammenarbeit mit Internetprovidern | Technische Sperrung des Zugriffs auf die Website von Deutschland aus | Sperrung der Domain "xy-sportwetten.com" |
| Bußgeldverfahren | GGL / Landesbehörden | Verhängung hoher Geldstrafen gegen den Anbieter | Bußgeld in Höhe von 500.000 € für unerlaubtes Anbieten |
| Strafanzeige | GGL bei der Staatsanwaltschaft | Einleitung eines Strafverfahrens nach § 284 StGB | Ermittlungen gegen Geschäftsführer einer Offshore-Firma |
| Werbeverbote & Abmahnungen | GGL / Wettbewerbszentrale | Unterbindung von Werbung für den illegalen Anbieter | Abmahnung einer Influencerin für bezahlte Werbeposts |
So stellt § 284 Abs. 4 StGB ausdrücklich unter Strafe, für unerlaubtes Glücksspiel zu werben. Hierfür drohen bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.
Diese Gerichte haben bereits zu Gunsten von Spielern entschieden
Der Fußballverein unterzeichnete die geforderte Unterlassungserklärung und verhüllte die Bandenwerbung. 1. Januar 2023 Die neue Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) soll nun als Aufsichtsbehörde bundesweit vollumfänglich aktiv werden. Zentrale Aufgabe der GGL ist es, den deutschen Online-Glücksspielmarkt zu regulieren, in dem sie länderübergreifend Glücksspielangebote im Internet prüft und genehmigt und dafür sorgt, dass die erlaubten Anbieter die Regeln zum Schutz der Spieler*innen vor Glücksspielsucht und Manipulation einhalten. Seit Juli 2022 geht die GGL gegen unerlaubte Angebote und die Werbung hierfür rechtlich vor.
Rückforderung von Wettverlusten: Wir helfen Ihnen!
Die neue Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) soll nun als Aufsichtsbehörde bundesweit vollumfänglich aktiv werden. „Dieses Angebot gilt nur für Spieler mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein“ – das ist ein aus der Werbung für Online-Glücksspiel bekannter Satz. Das Problem: Für Sportwetten und virtuelle Automatenspiele, die nur im nördlichsten Bundesland erlaubt waren, wurde in ganz Deutschland geworben. Sonderregelung Schleswig-Holsteins verursacht Chaos im ganzen Land Das bedeutet: Jedes Bundesland kann selbst bestimmen, wie Glücksspiel geregelt wird. Zu Zeiten, als Glücksspiel ausschließlich vor Ort in Spielbanken und Wettannahmestellen stattfand, ergab diese Zuständigkeit mehr Sinn.
Wie ist die Vorgehensweise?
In der digitalen Welt ist es hingegen nahezu unmöglich, den Raum für eine gesetzliche Regelung auf ein Bundesland einzugrenzen. Daher haben sich alle Bundesländer geeinigt, ein gemeinsames Gesetzeswerk in Form eines Staatsvertrages zu erarbeiten. Die getroffenen Regelungen gingen Schleswig-Holstein nicht weit genug. Insbesondere die FDP setzte sich für eine weitergehende Liberalisierung ein. Das Beispiel Schleswig-Holsteins zeigt, wie die Sonderregelung für einen Teil Deutschlands landesweites Chaos verursacht hat. Wer also z.B. als Affiliate-Partner Banner oder Links zu einem nicht lizenzierten Casino schaltet, kann sich ebenfalls strafbar machen. Parallel zum Strafgesetzbuch regelt der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) die Erteilung von Lizenzen. Legal ist ein Glücksspielangebot in Deutschland nur mit deutscher Lizenz, die in der offiziellen Whitelist der Glücksspielbehörde aufgeführt ist.
- Nutzer werden als Komplizen bei Umgehung von Sperren (z.B. VPN) mitverantwortlich
- Illegale Anbieter kopieren oft Designs und Namen seriöser Wettseiten
- Phishing-Risiko durch nachgeahmte E-Mails oder Websites
- Keine Rechenschaftspflicht bei Verlusten durch technische Fehler
- Social-Media-Konten werden für verdecktes Marketing illegaler Wetten genutzt
Eine ausländische Genehmigung (etwa aus Malta oder Curaçao) reicht dagegen nicht aus, um hier legal Glücksspiele anzubieten.
- Keine verpflichtende Suchtprävention oder Limits bei illegalen Seiten
- Höheres Risiko von Identitätsdiebstahl durch mangelnde Datensicherheit
- Versteckte Klauseln in AGBs, die Auszahlungen erschweren oder verhindern
- Manipulierte Software oder unfaire Quoten sind kaum nachweisbar
Folglich gelten Online-Anbieter ohne deutsche Erlaubnis als „unerlaubtes Glücksspiel“ im Sinne des § 284 StGB – unabhängig davon, ob sie im Ausland reguliert sind. Betreiber von nicht lizenzierten Wettplattformen (Veranstalter) erfüllen den Tatbestand des § 284 StGB. Ihnen drohen empfindliche Strafen – in „einfachen“ Fällen bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, in schweren Fällen (etwa gewerbsmäßig oder als Bande) sogar bis zu fünf Jahre (§ 284 Abs.
- Wettbonus Bedingungen und Umsatzanforderungen verstehen
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- Automatisierte Wettstrategien durch künstliche Intelligenz entwickeln
- Legales Online-Glücksspiel für ganz Deutschland
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